Individuelle Möbel aus Altholz

Die Klappbank

Das Schuhregal

Der Fassadengarten

Die Sitztruhe

Leitholz


Eines nachts im Wald

ein Feuer ich ´macht,

denn mich frohr, es war kalt.

Und wie ich so nachgedacht

über dieses Stückchen Holz

denn ich wollt´s

nicht ohne dran zu denken

einfach so den Flammen schenken.


In seiner Form, in meinem Auge

es durchaus für was Bess´res tauge.

Etwas von hehrem Wert,

vielleicht gar von Berufung

als nur in Glut verzehrt,

und zu meiner Erquickung.

Es könnt, so träumt ich eben,

retten eines Menschen Leben.


Doch welch Aufwand,

wes Geistes Kraft

hätt´ kurzerhand

den Lebensretter mir beschafft?

Wieviel Planen, Messen, Sägen,

Hobeln, Fräsen?

Wieviele scharfe Klingen

wären nötig wohl gewesen

für ein gutes Gelingen?


Dieses Produkt, egal wie es geartet,

wär´ es einst geschafft,

die, die darauf gewartet,

sofern sie es auch ereilt,

es gierig nur gerafft

oder freimütig geteilt?


Wird es, wenn erst unabdinglich,

für Alle auch erschwinglich?

Wird der Wunsch der Menschen

die es gerne hätten,

zum Fluch für die in den Werkstätten?

Wird es Gegenstand

profitreicher Erwartung,

in einem fernen Land

Grund kriegerischer Handlung?


Der Gedanken überhand

bei diesem kalten Wetter,

hab ich eines doch erkannt,

es wurd´ mir zum Lebensretter.

Wie gut,

dass ich in heißer Glut

es einfach nur verbrannt.

- Ronny Mehlhorn

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